NOTATION "A"
NOTATION "A"

Notenzeichen  und die konventionelle Notation

Die Notenzeichen wie in Modul 1 vorgestellt sind ein in sich abgeschlossenes System, das so wie es ist z.B. mit der konventionellen Notation kombiniert werden kann:

Es ist relativ einfach, diese Zeichen mit der herkömmlichen Notation zu verbinden:


Die einfachste Variante ist es, in einer Art Überschrift die neuen Notenzeichen den zwölf Tönen pro Oktave zuzuweisen. Hier ein Beispiel einer beliebigen Stimmung:

 

 

Dann kann wie gewohnt notiert werden. Wenn sich der Stimmungsgrundton ändert, so verschiebt sich die gesamte Stimmung (wie unter Modul 1/7 "Vorzeichen" beschrieben) auf einen neuen Grundton. Bei Verwendung des folgenden Zeichens wäre dann "G-2 Cent" der neue Stimmungsgrundton. Gegriffen wird wie gewohnt, aber die Stimmung ändert sich.

 

 

Möchte man die Stimmung auf einen temperierten Grundton verschieben, kann man statt den unter 10. beschriebenen Temperierungs-Zeichen auch die bekannten Notennamen verwenden, das ist dann fast selbsterklärend.

 


Selbstverständlich kann auch an einem beliebigen Punkt des Stückes eine neue Stimmung zugewiesen oder nur einzelne Töne ersetzt werden:

 

 

Hier wird der Taste Dis das neue Zeichen zugewiesen. (In der ursprünglichen Grundstimmung auf Grundton C). Dann wird daran erinnert, dass die Stimmung aufgrund des Vorzeichens eine Quinte nach oben verschoben ist. Also gilt die Ersetzung in diesem Fall nicht für das Dis, sondern eine Quinte höher für das Ais (die gesamte Stimmung wird ja durch das Vorzeichen auf einen neuen Grundton geschoben).


Selbstverständlich kann man auch den unterschiedlichen Notennamen, wie Dis/Es unterschiedliche Töne zuweisen, so dass man 24 oder noch mehr Töne pro Oktave zu Verfügung hat.

 

Die Obertonreihe in Cents / die Notenzeichen in Cents

Die Abweichung von der Temperierten Stimmung

Wie die Primzahlentöne eingestimmt werden, entnehmen Sie dieser Tabelle. Wie alle weiteren Töne eingestimmt werden,

kann problemlos von den Notenzeichen abgeleitet werden. Und zwar indem Sie die Centzahlen jedes Einzelelements addieren bzw. subtrahieren.

 

Symbol

Obertonnummer

Centabweichung von der temperierten Stimmung

Notenbeispiel 45

1 (2,4,8,16,32..., ½, ¼, 1/8...)

C +/-0 Cent

Notenbeispiel 46

3 (6,12,24..., 3/2, ¾...)

G +2 Cent

Notenbeispiel 47

5 (10,20,40..., 5/2, 5/4...)

E -14 Cent

Notenbeispiel 48

7 (14,28,56...,7/2, 7/4, /7/8...)

Bb - 31 Cent

Notenbeispiel 49

9 (=3*3) die anderen Oktaven entsprechend

D + 4 Cent (2+2 Cent, pro 1 2 Cent)

Notenbeispiel 50

11 die anderen Oktaven entsprechend – gilt für alle Töne

F# - 49 Cent

Notenbeispiel 51

13

Ab +41 Cent

Notenbeispiel 52

15 (=3*5)

H -12 Cent (+2 Cent für 1 – 14 Cent für q)

Notenbeispiel 53

17

C# +5 Cent

Notenbeispiel 54

19

Eb -3 Cent

Notenbeispiel 55

21 (=3*7)

F – 29 Cent (+2 Cent für 1 – 31 Cent für a)

Notenbeispiel 56

23

D +29 Cent

Notenbeispiel 57

25 (=5*5)

G# - 28 Cent (-14-14 Cent, pro q -14 Cent)

Notenbeispiel 58

27 (=3*3*3)

A +6 Cent (2+2+2 Cent, pro 1 2 Cent)

Notenbeispiel 59

29

G + 30 Cent

Die Umkehrung des Zeichens = Umkehrung der Zahl = Umkehrung des Vorzeichens bei Cents

Notenbeispiel 61

1/3

F -2 Cent

Notenbeispiel 62

1/5

Es +14 Cent

Notenbeispiel 63

1/7

D + 31 Cent

Notenbeispiel 64

1/9

Bb - 4 Cent (-2-2 Cent, pro ! -2 Cent)

 

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